Der Weg nach Ankara

18. Mai 2015 –  Heute wurde die Chinesen-Rallye von Çorum aus fortgesetzt. Wieder mussten verschiedenen historische Stätten abfotografiert werden. Eine weitere Aufgabe des Roadbooks war, in Çorum ein Kilo der inzwischen liebgewonnen Leblebi zu kaufen.

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Leider mussten wir am Vorabend feststellen, dass Cori und Dani die Offroad-Strecke nicht ganz unbeschadet überstanden hatten. Dani’s Unterfahrschutz hatte sich gelöst und Cori hatte einen Plattfuß. Beide Schäden konnten wir direkt beheben.

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Um unser Ersatzreifensortiment wieder aufzufüllen, machten wir auf dem Weg nach Ankara in Kırıkkale Halt. Nachdem wir den kaputten Reifen mit Händen, Füßen und Online-Übersetzer gegen einen neuen gebrauchten ausgetauscht hatten, war es Zeit fürs Mittagessen. Wir fanden ein kleines Straßenlokal, in dem wir freundlichen empfangen wurden.

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Auf der Speisekarte standen Köfte im Fladenbrot und ein ordentlicher Schock: Eine undichte Leitung am Gasgrill keinen Meter neben uns führte zu einer ordentlichen Verpuffung. Glücklicher Weise sind wir und vor allem die nette Dame am Grill mit dem Schrecken davon gekommen.

In Ankara angekommen mussten wir für das Roadbook ein Bild vom Museum der anatolischen Zivilisation machen.

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Wir wissen nicht genau, wer der nette Herr im Anzug auf dem Foto ist. Seinen Fotografen hatten wir so verstanden, dass es der türkische Tourismusminister sei, das stimmt aber nicht. Vielleicht ist es der Chef der Tourismusagentur Ankara, aber solange wir nichts genaues wissen, ist es einfach „Der Minister“.
Wer unseren GPS-Track aufmerksam verfolgt hat, hat sicherlich gemerkt, dass wir in Ankara einige Straßen mehrfach durchfahren haben. Verfahren haben wir uns natürlich nicht, wir wollten die Stadt einfach ein bißchen vom Auto aus erkunden.

Ankara

Schließlich im Hippodrom und Fahrerlager im Atatürk Kulturzentrum angekommen, beschlossen wir, die Nacht im Hotel zu verbringen. Wir brauchten dringend eine Dusche und ein echtes Bett. Beim Abendessen ließen wir den aufregenden Tag Revue passieren.

2 Kommentare

    • helmut Diedrich auf 21. Mai 2015 bei 22:01

    Hallo, ihr sechs ( oder fünf?),
    Inzwischen seid ihr wohl mit allen Wassern gewaschen. Nicht nur, dass ihr mal eben schnell einen Unterfahrschutz ?! repariert und ’nen neuen Reifen auftreibt, euch von überflüssigen Teilen wie einer Anhängerkupplung nonchalant trennt, nein, auf das heimtückische Gasattentat in der Mittagspause reagiert ihr total orientalisch cool und sorgt euch primär um eure Mitmenschen, nämlich die nette Dame am Grill. Super!
    Und in türkischer Kultur seid ihr sicherlich auch inzwischen die Superexperten, wenn selbst der Herr Minister euch seine Aufwartung macht. Dieses Foto hat uns ganz besonders amüsiert: Da sind der Herr Minister im schwarzen Anzug und vier von euch und noch einer. Und wo sind Christoph und Corny, haben wir uns verwundert gefragt ? Mutti wusste natürlich, wie immer, die Lösung: Einer musste doch fotographieren, wohl Corny. Und Christoph ?. Christoph kann doch dann nur noch der Man im blauen Jackett links außen sein, ist doch klar. Wie schon Goethe sagte: Reisen verändert.
    Viel Spaß weiterhin, Grüsse an alle, macht’s gut
    MuP

    • Sabine Bohnen-Haack auf 22. Mai 2015 bei 08:33

    Moin, Ihr reisenden, (un)erschrockenen Löwen!

    Wie nett, dass wieder mal ein Bericht – auch mit Fotos – von Euch zu finden ist, danke.
    Aber beim Lesen des Gas-Abenteuers spürte ich noch hier den Riesenschreck! Ihr habt wirklich GLÜCK gehabt!! Ich schrieb ja, dass Ihr ganz viel davon braucht….

    Inzwischen seid Ihr nun schon fast an der Mittelmeerküste, vielleicht kannst Du, Corny, einen (gedanklichen) Blick auf Rhodos erhaschen; lange, lange ist es her, dass wir beide mal dort waren. Euer Standplatz (Dalyn) sah auf dem GPS-Bild recht idyllisch aus, nah am Fluss?!?

    Bei Euch ist es sehr heiß, schickt doch mal ein paar Wärmegrade nach Norddeutschland 😉 , wir könnten sie brauchen.

    So, genug gequatscht, Ihr habt wenig Zeit!

    GUTE FAHRT UND GLÜCK; GLÜCK; GLÜCK; GLÜCK !!!! von Sabine Bo-Ha

    PS: Grüßt die „Mädels“, sie sollen nicht rumzicken..

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