Liebe Freunde der Löwen mit Herz…

…seit Monaten sind wir dabei, alle Vorbereitungen für unser Rallye-Projekt zu tätigen.

Sie möchten sich auch beteiligen? Hierfür haben wir auf unserer Homepage den „betterplace.org-Spendenknopf“ eingebaut. Über diese Funktion können Sie ganz bequem von zu Hause aus über betterplace spenden. Hier gelangen Sie direkt zu unserem Projekt.

Herzlichen Dank im Voraus und allerbeste Grüße,

die Löwen mit Herz

Musikinstrument gesucht!

Wir suchen ab sofort für unsere Rallye ein Musikinstrument! Wenn ihr ein altes, nicht mehr gebrauchtes Musikinstrument habt und uns mitgeben möchtet, freuen wir uns sehr. Völlig egal, ob es ein paar Kratzer hat oder etwas verstimmt ist. Hauptsache, es gibt noch ein paar Töne von sich. Das Musikinstrument kommt mit auf die Reise und wird in Ordo,einem Ort an der türkischen Schwarzmeerküste, einem Musikmuseum gespendet. Hier kann es dann von Menschen genutzt werden, für die ein neues Musikinstrument nicht bezahlbar ist.

Wir sind komplett! – 01.02.2015

Nachdem sich unser Team Ende letzten Jahres durch Sebastian und Niels verstärkt hat, ist seit gestern auch unser Fuhrpark vollzählig.

Mit Evelyn stößt eine weitere Lady zur Familie, die genau ins Anforderungsprofil passt: Ein Audi A6 Avant quattro Benziner mit Schaltgetriebe. Als Highlights hat sie sogar Alufelgen, ein Radio mit USB und AUX-Anschluss sowie fast neuen TÜV zu bieten.

Am 31.01. fuhren Sebastian und Niels zunächst zur Zulassungsstelle in Braunschwieg und anschließend ins gut 200km entfernte Suhl in Thüringen, um die Dame nach Hause zu holen. Bereits im Vorfeld hatten wir sie quasi blind gekauft. Nicht ohne Risiko, aber was soll mit so einer robusten Rentnerin mit frischer Plakette schon sein? Wohl kaum etwas, das uns daran hindert, mit ihr nach Jordanien zu fahren! Also schlugen wir zu und können es nun kaum erwarten, ihr mit etwas Make-Up wieder zu jugendlicher Schönheit zu verhelfen.

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Routenplanung gestartet…

Österreich, Rumänien, Bulgarien oder lieber doch über Kroatien…?

Los geht’s mit der Oldschool-Navigation mittels Straßenkarten der ADAC-Tourenpacks:

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Transferhammer bei den Löwen mit Herz

Damit hat wohl kaum jemand gerechnet. Die Löwen mit Herz haben das Wintertransferfenster für zwei spektakuläre Neuverpflichtungen genutzt. Niels Brinkmeier und Sebastian Hagner verstärken seit Dezember das Team. Die beiden Weltklassefahrer, an denen viele europäische Topclubs interessiert waren, zeigten sich glücklich über den Wechsel nach Braunschweig. „Es gab andere Möglichkeiten, aber ein solches Gesamtpaket aus mannschaftlicher Geschlossenheit, sportlicher Kompetenz und ungebremstem Leistungswillen gibt es eben nur bei den Löwen mit Herz“, so Hagner. Und Brinkmeier ergänzt: „Ganz klar, wenn Braunschweig anruft, denkst du nicht lange nach!“

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Auch die Verantwortlichen bei den Löwen mit Herz schwärmen in den höchsten Tönen: „Das sind zwei Jungs, die der Mannschaft mit ihren technischen Fähigkeiten sofort weiterhelfen können“, ist Mannschaftskapitän Christoph Spang sich sicher. „Wenn solche Fähigkeiten auf dem Markt sind, muss man das prüfen, aber eine Verpflichtung lohnt sich nur, wenn sie auch menschlich zum Verein passen. Davon sind wir bei Niels und Sebastian absolut überzeugt“, so Spang weiter.
In diesem Transfer erkennt der Club noch einen weiteren positiven Aspekt: „Wenn sich solche Ausnahmekönner ohne zu zögern für uns entscheiden, heißt das auch, dass unser System funktioniert. Dass hier allerorts hervorragende Arbeit geleistet wird und wir seriös wirtschaften, spricht sich eben rum“, freut sich Spang.

Meilenstein Vereinsgründung, Anmeldung, Freistellung: CHECK!!

Wir haben den nächsten Meilenstein unserer Planung erreicht! Der Verein Löwen mit Herz e.V. ist gegründet, im Handelsregister eingetragen und der Freistellungsbescheid vom Finanzamt liegt auch vor. Im Rahmen einer gemütlichen und geselligen Gründungsversammlung haben wir uns auf die Vereinszwecke geeinigt, unsere Satzung verabschiedet und einen ersten Vorstand gewählt. Christoph haben wir als unseren ersten Vorsitzenden auserkoren, Jan fungiert als sein Stellvertreter und Joe vertrauen wir als unserem Schatzmeister. Alle drei wurden einstimmig gewählt, dazu an dieser Stelle nochmal: Glückwunsch!
Der Notartermin zur Anmeldung beim Amtsgericht verlief problem- und reibungslos und auch die Eintragung erfolgte relativ zeitnah. Ob der Vereinszweck, den wir in der Satzung verankert haben, gemeinnützig ist, hatten wir schon vorab mit den Experten vom Finanzamt abgeklärt. Dass unser Antrag auf Anerkennung als gemeinnütziger Verein allerdings so schnell positiv beschieden wurde, hat uns dann doch überrascht. Vielen Dank an das Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße für die prompte Bearbeitung.
Fazit: Ein weiterer Meilenstein ist erreicht, auf zum nächsten!!

Alpha Oscar Romeo … erster Funktest in Hannover

Ende November machten Joe und Jan den ersten Test mit Handfunkgeräten mit PMR Standard. Mit zwei Ersatzrallyewagen (Micra und Mini) machten wir eine Ausfahrt durch Hannover. Schnell erkannten wir, dass der PMR Standard nicht annähernd die versprochene Leistung von 10km Reichweite lieferte. Schon nach ca. 400m Entfernung war nur noch Rauschen zu hören.

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Daher wurden die Geräte schnell wieder zurückgeschickt und auf ein Neues. Als nächstes werden wir die altbewährte CB-Funk-Technik testen.

Tooltime Vol. 1 – 26.11.2014

An unserem ersten Auto ist dann doch noch die ein oder andere Kleinigkeit zu machen, damit er die Plakette bekommt (und uns vor allem sicher nach Jordanien trägt). Erster Schritt: Neue Bremsen! 2014-11-26 21.38.25 (2)Dass wir für unsere Schrauberabende ein Dach über dem Kopf und sogar den Komfort einer Hebebühne genießen dürfen, ermöglichen uns Nico und die geheimen Katakomben der Dean’s Nightbar ! Allerbesten Dank hierfür!

Wir haben das 1. Auto! – 04.11.2014

Die Autoüberführung des 1. Wagens: Audi A6 Avant – 2.8 Quattro

Nachdem Christoph erfolgreich unseren ersten Wagen in Rinteln einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb abgekauft hatte, stand uns nun die erste Fahrzeugüberführung bevor. Am 04.11. haben sich Joe, Christoph und Jan hierfür auf den Weg nach Rinteln gemacht.

Die letzten Formalitäten wurden vor Ort erledigt und dann hieß es: Überführungskennzeichen dran und los. Das erste Teilstück unserer 123km langen Überführung war nur 700m lang und endete beim örtlichen Spritlieferanten.

Hier nahmen wir das erste Mal das Resultat einer festsitzenden Handbremse wahr, da es doch etwas verschmort roch. Nichtsdestotrotz wurde der Wagen randvoll getankt und wir erfreuten uns am guten Allgemeinzustand und der reichhaltig vorhandenen Mehrausstattung.

Nach Überprüfung des Reifendrucks machten wir uns auf den Weg in Richtung Autobahn. Immer unsere Neuanschaffung vorweg, gefolgt von Jan im Begleitfahrzeug. Nach weiteren 500m – wir waren noch in Rinteln – wurde der Qualm aus Bremsen und Auspuff heftiger, sodass wir einen Zwischenstopp einlegten. Mit einigen Hammerschlägen versuchten wir die Bremsbacken zum Lösen zu bringen und entschlossen uns, die Weiterfahrt über Landstraßen fortzusetzen.

kr5km später nahm Jan im Begleitfahrzeug wieder Kontakt mit dem Neuerwerb auf, da die Geruchsentwicklung deutlich hinter dem Auto wahrnehmbar war. Also wieder die selbe Prozedur von vorn, wieder Hammerschläge, die qualmenden Bremsbacken wurden begutachtet und die Temperatur gefühlt. Diese Prozedur wiederholten wir dann noch dreimal, wobei die gefahrenen Kilometer dabei stetig stiegen. So war mittlerweile eine nicht mehr so starke Geruchs- und Wärmeentwicklung erkennbar und unsere Zuversicht stieg, Braunschweig heute Abend noch erreichen zu können.

Da Jan wieder zurück nach Hannover hätte müssen, blieb er mit dem Begleitfahrzeug gleich dort und Johannes und Christoph fuhren die letzten 60km allein weiter. Hier wurde ein letzter Zwischenstopp eingelegt und beide erreichten um 22:00 Uhr Braunschweig. Am folgenden Tag wurde der Wagen in ein Parkhaus gefahren, welches wir inklusive der Hebebühne nutzen dürfen (Vielen Dank hierfür ans Parkhaus Steinstraße in Braunschweig). Die nächsten Schritte sind jetzt das Wechseln der Bremsen und den Zustand des Wagens von unten zu begutachten. Danach heißt es: Daumendrücken und ab zum TÜV…

Alle Teammitglieder nahmen den Wagen erfreut in Empfang und die Planungen wurden eifrig weiter verfolgt….

Bericht Kennenlerntreffen AOR 2015 – 25.10.2014

IMG-20141024-WA0002Am 24.10.2014 stand nun das erste Kennenlerntreffen für die Teams der Rallye 2015 in Oberstaufen an. Kurzerhand beschlossen wir, dass sich auch die Löwen mit Herz auf den Weg machen werden. Schließlich erhofften wir uns neben neuen Bekanntschaften auch wertvolle Tipps für die Rallye. Nachdem alle ihre Kalender gecheckt haben, konnten es letztendlich vier von uns einrichten, die Fahrt nach Oberstaufen anzutreten. Da das Treffen bereits Freitag begann, an dem wir alle noch zumindest bis mittags arbeiten mussten (und Oberstaufen nicht gerade um die Ecke liegt), kamen wir viel zu spät und weit nach Beginn der Veranstaltung in der Festhalle von Oberstaufen-Steibis an. Ein weiterer Grund für unsere Verspätung war die Besichtigung eines potentiellen Rallye-Autos auf halbem Weg, in Heustreu. Leider konnte uns dieses Fahrzeug überhaupt nicht überzeugen, sodass wir bei unserem Besuch im Allgäu nach wie vor quasi nackt – also ohne auch nur ein einziges vorhandenes Rallye-Auto – waren. Im Festzelt hatte die Feier also bereits begonnen und die erste gegenseitige Vorstellungsrunde der Teams ging bei unserer Ankunft gerade zu Ende. Allerdings kamen wir direkt mit Wilfried Gehr, Chef des Organisationskomitees, ins Gespräch, der uns kurzerhand von der Bühne mit Mikrofon extra nochmal allen vorstellte. Er war sichtlich begeistert davon, dass wir uns auf den „weiten Weg aus Braunschweig nach Oberstaufen“ gemacht haben. Dabei dachten wir uns, dass bei jemandem, der seit zehn Jahren jährlich mit dem Auto von Deutschland nach Jordanien fährt, die paar hundert Kilometer von uns an diesem Tag doch kein „weiter Weg“ sein dürften.

Kaum hatte Wilfried die Vorstellung unseres Teams mit den Worten „Nehmt Kontakt mit Ihnen auf“ beendet, wurden wir auch schon von einem sehr netten Team aus dem Stuttgarter Raum, genauer gesagt aus Aspach, „kennengelernt“, den Freerider SCA. Man verstand sich direkt gut, das Bier war reichlich und lecker und so wurde erzählt und erzählt. (Die Freerider waren zum Beispiel sehr glücklich darüber, dass wir noch gar kein Auto hatten; sie selbst hätten bereits erst eines und waren sich vor der Veranstaltung recht sicher, niemanden zu treffen, der noch weniger hat 😀 )

Die Zeit ging ins Land und so waren die Freerider und wir die letzten verbliebenen Teams, die zur Sperrstunde von den Betreibern der Festhalle rausgefegt werden mussten. Für uns ging es nun in die Pension, für die Freerider – Respekt bei Minusgraden im Allgäu – zum Schlafen in ihre Autos.

IMG-20141025-WA0009Am zweiten Tag frühstückten wir erst einmal in unserer Pension, um uns anschließend wieder an der Festhalle einzufinden. Von hier aus startete die Wanderung zum besten Kaiserschmarrn Europas (oder war es doch weltweit?). Es gab auch die Möglichkeit, die Strecke mit der Seilbahn zurück zu legen, doch die Blöße wollten wir uns natürlich nicht geben. Bereits nach wenigen Metern war klar: Das, worauf wir uns gerade eingelassen hatten, war kein entspannter Alpenspaziergang, sondern das Erklimmen von gut 400 Höhenmetern auf schneebedeckten Pfaden. Später stapften wir die letzten Meter vor der Bergstation knietief durch den Schnee. Jeder besann sich nun komplett darauf, in gleichmäßigem Tempo einen Fuß vor den anderen zu setzen, ohne sich dabei hinzulegen. Ab der Bergstation ging es deutlich entspannter weiter, man hätte den Weg von hier an quasi auch in Flip-Flops fortsetzen können. Nach einer knappen Stunde erreichten wir dann den Berggasthof Hörmoos und damit den hoch gelobten Kaiserschmarrn.

IMG-20141025-WA0014Wir teilten einen Tisch mit den Aspachern und füllten den durch den Aufstieg deutlich gefallenen Kalorienhaushalt mit allerlei Allgäuer Köstlichkeiten auf. Dabei lernten wir auch, dass unser Teamcaptain zu Übermenschlichem fähig ist, wenn ihm jemand eine Wette anbietet, bei der er einen kostenlosen Kaiserschmarrn gewinnen kann, sollte er ihn ganz schaffen. Überflüssig zu erwähnen, dass er vorher noch ein normales Hauptgericht hatte.

IMG-20141025-WA0003Herunter ging es anschließend mit Bus und Seilbahn, denn wir alle waren uns einig, für heute genug gelaufen zu sein. Den restlichen Tag bis zur Abendveranstaltung verbrachten wir mit Duschen und Bundesliga in der Pension. Abends waren wir dann wieder in der Festhalle, wo Videos von vergangenen Rallyes gezeigt und Fragen der zukünftigen Teilnehmer vom OK beantwortet wurden. Außerdem gab es die Möglichkeit, Rallyekleidung anzuprobieren, zu kaufen oder für sein eigenes Team in Auftrag zu geben.

Später am Abend – eigentlich war es eher früh am Morgen – konnten wir lernen, dass man keine Lokalrunde zahlen muss, wenn man alle fünf in der Festhalle hängenden Kuhglocken läutet, die Bierhähne aber schon zu sind. 😀 Stattdessen mussten wir die Festhalle verlassen. Wohl aber eher, weil wir die letzten waren, weniger wegen des Gebimmels. Nach einem Absacker am Bus der Aspacher marschierten wir dann wieder Richtung Pension und nahmen noch eine Mütze Schlaf.

10682363_1554456248123858_1349190987788068916_oAm nächsten Morgen machten wir uns recht früh auf, schließlich wartete noch ein gutes Stück Autobahn auf uns und wir wollten noch ein mögliches Rallyeauto angucken. Die Besichtigung des Autos bedeutete für uns einen Umweg über München. Etwa auf Höhe der Bayerischen Landeshauptstadt mussten wir auf telefonische Nachfrage erfahren, dass der Herr, mit dem wir wegen des Wagens verabredet waren, selbigen bereits anderweitig verkauft hatte. Wir hatten zwar noch einen Plan B, dies bedeutete aber in Summe einen noch größeren Umweg. Aber wer die Rallye schaffen will, darf sich durch solche kleinen Rückschläge nicht aufhalten lassen und so steuerten wir ein weiteres Fahrzeug an. Leider befand sich dies in ähnlich desolatem Zustand wie das am Freitag. Wir waren nicht einmal sicher, ob der Wagen den Weg aus Bayern bis Braunschweig auf eigener Achse schaffen würde. Also ließen wir ihn stehen und die Kurzzeitkennzeichen blieben dann doch ungenutzt.

Ein bisschen enttäuscht, aber nicht frustriert verbrachten wir den Rest des Tages auf der A7. Wir waren überzeugt, dass wir noch das bzw. die richtigen Autos für uns finden würden und rollten schließlich erschöpft, aber zufrieden in Braunschweig ein. Das vergangene Wochenende war auf jeden Fall lustig und sowohl gesellschaftlich als auch informell eine Reise wert.