Offroad Offroad Offroad

20. Mai 2015 –  Der Tag begann mit einer Sonderaufgabe aus dem Roadbook. Die drei Bretter, die wir in Oberstaufen „eingeladen bekommen“ hatten und aus denen wir zwischendurch unsere Seifenkiste gebaut hatten, luden wir in Ulubey aus und übergaben sie der Stadtverwaltung.

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Aus den Brettern werden jetzt Parkbänke gezimmert, die in Zukunft eine Straße in Ulubey säumen werden. In unserem Beisein wurde diese Straße Allgäu-Orient-Doğu Batı Dostluk Barış Rallye (Allgäu-Orient-Ost West Freundschaft Frieden Rallye) getauft.
Die Wartezeit bis zu dieser Zeremonie verkürzten wir uns mit der Reparatur von Corinna’s Benzinleitung und Teetrinken. Beides natürlich mitten auf der Straße – der Allgäu-Orient-Tross hatte den Verkehr ohnehin lahmgelegt.

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Danach ging es in den Canyon, um den ganzen Tag Offroad zu fahren. Wir hatten unheimlich Spaß, auch wenn wir zwischenzeitlich fast eine Stunde unfreiwillig pausieren mussten. Eine Team hatte im Canyon eine Panne und überholen war nicht möglich. Also stand die ganze Karawane mitten in der Natur und genoss die Aussicht.

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An dieser Stelle ein ganz großes Lob an unsere Mädels. Während andere Autos teilweise so heißliefen, dass die Teams mit offener Motorhaube fahren mussten, oder kurzehand Löcher in selbige schlugen, war bei uns die Motortemperatur konstant im Normbereich. Steigungen, für die andere Wagen – zugegeben mit Frontantrieb – teilweise vier Versuche brauchten, meisterten unsere 4×4-Ladies ohne mit der Wimper zu zucken. Lediglich ein gerissenes Auspuffgummi bei Dani mussten wir reparieren.

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Für die Nacht auf einem großen Acker in Alaşehir bauten wir mit unseren Freerider-Freunden eine große Wagenburg und genossen gemeinsam regionale Küche und kulturelle Darbietungen.

À la LeMans nach Ulubey Canyon

19. Mai 2015 –  Der Tag begann erneut mit einem LeMans-Start, diesmal allerdings etwas koordinierter. Im Hippodrom des Atatürk Kulturzentrums stand die Teams auf der Zielgeraden ihren Autos gegenüber.

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„Der Minister“ zählte den Start frei und schon ging’s los.

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Diese Mal beteiligten wir uns auch ein bißchen am Renngeschehen, jedoch ohne unsere Mädels zu riskieren. Auch davon wird es noch ein Video geben.
Weiter ging es durch den Stadtverkehr von Ankara, wieder Fotos machen und schließlich zum Museum im Yassihöyük Dorf in der Region Gordion, wo wir ein Königsgrab fotografieren sollten. Als wir in Yassihöyük  ankamen, wartet unser Freund „Der Minister“ schon sehnsüchtig auf uns. Also noch mehr Fotos mit unserem Kumpel, bevor wir uns endgültig und tränenreich voneinander verabschiedeten und weiter Richtung Ulubey.

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In Polatlı machten wir Pause, kauften Vorräte ein und aßen eine wirklich hervorragende Pide. Da unsere Kühlbox nicht für alle Einkäufe ausreichte, besorgten wir Eis beim Fischhändler, wobei wir ein paar Minuten warten mussten, um nicht beim Gebet zu stören.
Der Campingplatz in Ulubey, auf dem wir die Nacht verbringen durften, lag direkt am Canyon und bot somit einem atemberaubenden Ausblick.

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Der Weg nach Ankara

18. Mai 2015 –  Heute wurde die Chinesen-Rallye von Çorum aus fortgesetzt. Wieder mussten verschiedenen historische Stätten abfotografiert werden. Eine weitere Aufgabe des Roadbooks war, in Çorum ein Kilo der inzwischen liebgewonnen Leblebi zu kaufen.

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Leider mussten wir am Vorabend feststellen, dass Cori und Dani die Offroad-Strecke nicht ganz unbeschadet überstanden hatten. Dani’s Unterfahrschutz hatte sich gelöst und Cori hatte einen Plattfuß. Beide Schäden konnten wir direkt beheben.

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Um unser Ersatzreifensortiment wieder aufzufüllen, machten wir auf dem Weg nach Ankara in Kırıkkale Halt. Nachdem wir den kaputten Reifen mit Händen, Füßen und Online-Übersetzer gegen einen neuen gebrauchten ausgetauscht hatten, war es Zeit fürs Mittagessen. Wir fanden ein kleines Straßenlokal, in dem wir freundlichen empfangen wurden.

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Auf der Speisekarte standen Köfte im Fladenbrot und ein ordentlicher Schock: Eine undichte Leitung am Gasgrill keinen Meter neben uns führte zu einer ordentlichen Verpuffung. Glücklicher Weise sind wir und vor allem die nette Dame am Grill mit dem Schrecken davon gekommen.

In Ankara angekommen mussten wir für das Roadbook ein Bild vom Museum der anatolischen Zivilisation machen.

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Wir wissen nicht genau, wer der nette Herr im Anzug auf dem Foto ist. Seinen Fotografen hatten wir so verstanden, dass es der türkische Tourismusminister sei, das stimmt aber nicht. Vielleicht ist es der Chef der Tourismusagentur Ankara, aber solange wir nichts genaues wissen, ist es einfach „Der Minister“.
Wer unseren GPS-Track aufmerksam verfolgt hat, hat sicherlich gemerkt, dass wir in Ankara einige Straßen mehrfach durchfahren haben. Verfahren haben wir uns natürlich nicht, wir wollten die Stadt einfach ein bißchen vom Auto aus erkunden.

Ankara

Schließlich im Hippodrom und Fahrerlager im Atatürk Kulturzentrum angekommen, beschlossen wir, die Nacht im Hotel zu verbringen. Wir brauchten dringend eine Dusche und ein echtes Bett. Beim Abendessen ließen wir den aufregenden Tag Revue passieren.

Chinesen-Rallye nach Çorum

17. Mai 2015 – Heute sind wir den ganzen Tag den Fotos im Roadbook nachgefahren. Zwischendurch mussten wir den ein oder anderen Orientierungspunkt fotografieren, was uns an mehrere historische Stätten führte:

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Und hier noch ein paar Eindrücke von der Strecke:

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In Sungurlu machten wir Mittagspause und ließen uns von den freundlichen und hilfsbereiten Einwohnern die türkischen Teile des Roadbooks übersetzen.

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Außerdem kamen wir hier zum ersten Mal mit Leblebi in Kontakt. Diese lokale Spezialität wird uns morgen noch einmal beschäftigen.

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Im weiteren Verlauf der Strecke gab es drei Mal die Möglichkeit, eine relativ befestigte, oder eine Offroad-Option zu fahren. Trotz leichtem Verzug in unserem Zeitplan und dem erhöhten Risiko einer Panne war unsere Entscheidung klar. Wozu haben wir schließlich quattro gewählt!?

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Also wir schließlich im Etappenziel Çorum ankamen, erwartete uns ein bewachter Parkplatz als Fahrerlager. Das Abendprogramm umfasste neben einigen Reden wunderschöne Folklore-Vorführungen und die Übergabe der Musikinstrumente. Nachdem Corny sich in der vergangenen Woche am Akkordeon am besten geschlagen hatte, durfte er heute endlich auf die Bühne.IMG_5292.JPG IMG_5288.JPG

Abschließendes Feuerwerk, Party und ein gemütlicher Plausch mit den Freunden vom Freerider SCA rundeten den Tag perfekt ab. Morgen geht es mit der Chinesen-Rallye dann weiter nach Ankara.

Überführungsetappe mit Sonderaufgabe

16. Mai 2015 –  Heute stand eine Überführungsetappe an. Morgens ging es zunächst nach Pasaköy, wo der Allgäu-Orient-Rallye INTERNATIONAL e.V. ein Jugendzentrum baut. Dort erledigten wir mit dem Abladen der Dachziegel, die wir am Start in Oberstaufen entgegengenommenen hatten eine weitere Aufgabe aus dem Roadbook.

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Auf dem Weg dorthin wurde Dani ihr Auspuff zu schwer, so dass sie sich kurzerhand von selbigem trennte. Wir werden den Schaden aber in den nächsten Tagen beheben können.

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Mit jetzt deutlich leichteren Autos gönnten wir uns einen kleinen Mittagssnack und Tee bei einem unheimlich freundlichen Kioskbesitzer in Pasaköy.

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Von dort fuhren wir 450 km Richtung Osten. Kurz vor Ilgaz startete die Chinesen-Rallye (Navigation nach Fotos von Orientierungspunkten im Roadbook) die uns jetzt die nächsten zwei Tage beschäftigen wird. Bei den ersten Bildern waren noch mehr oder weniger genaue Entfernungsangaben von einem zum nächsten Bezugspunkt angegeben. Diesen Luxus haben wir ab morgen nicht mehr. Dafür war heute das letzte Teilstück über staubige Schotterpisten wieder ganz nach unserem Geschmack und der Campingplatz deutlich ebener als gestern.

Auf nach Asien

15. Mai 2015 – Der Rallye-Tag begann für uns mit dem LeMans-Start zur wilden Hatz aller Teams zur Fähre in den asiatischen Teil Istanbuls. Die Teams waren vor der Bühne im Fahrerlager versammelt und durften auf Kommando zu ihren Autos rennen und starten. Nach Blaskapelle und eingen Ansprachen zählte der türkische Europaminister, Herr Avrupa Birliği Bakanı üç, iki, bir, los!! Alle Teams rannten in kopflosem Durcheinander los, sprangen in ihre Fahrzeuge und bildeten innerhalb weniger Minuten ein perfektes Chaos! Wir wählten die südländisch-gelassene Version:

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Nachdem das größte Tohuwabohu vorbei war, starteten auch wir in den Istanbuler Stadtverkehr. Stoßstange an Stoßstange, die Hupe dauerhaft in Betrieb, im Formationsflug durch enge und dafür um so vollere Straßen. Den ein oder anderen echten Kontakt zwischen unseren Fahrzeugen haben wir tatsächlich hergestellt, Außenstehende aber in Ruhe gelassen.

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Mit dem Erreichen der Fähre war der Stress dann zunächst gebannt.
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Im asiatischen Teil Istanbuls erledigten wir noch einige Besorgungen, bevor wir das nächste Zwischenziel, den Türkischen Fußballverband (TFF) erreichten.
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Dort übergaben wir dem Vizepräsidenten Herrn Cengiz Zülfikaroglu und dem Pressesprecher Herrn Prof. Dr. Mete Düren des Verbands einen original Unterschriftenball der Braunschweiger Eintracht.
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Am Ende des Tages erreichten wir das Fahrerlager am Schwarzen Meer. Ein hübscher Campingplatz, direkt am Meer. Der Ausblick entschädigte definitiv für das überschaubare Angebot an Sanitäreinrichtungen und die Hanglage des Schlafplatzes.
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Istanbul

14. Mai 2015 – Wahnsinn!! Was für ein Tag, was für eine Stadt!!

Auch wenn wir keine Zeit für Sight Seeing hatten, unser Tag war enorm spannend. Nach einer erholsamen Nacht in echten Betten haben wir beim Frühstück die Tagesaufgaben verteilt. Neben Einkaufen, unseren Funk optimieren, Fotos drucken und euch mit Videos und Fotos versorgen, hielt das Roadbook noch ein Seifenkistenrennen für uns bereit. Außerdem sollten wir Motorräder mit abgelaufenen TÜV suchen, mit einem TÜV Turk Aufkleber versehen und den Fahrern erklären, dass sie zum TÜV müssen.

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Jan und Niels haben sich auf der Suche nach CB-Funk-Antennen mit 120 Sachen durch Istanbul fahren lassen. Laut Taxifahrer kein Problem, Allah passt auf. Antennen haben wir trotzdem nicht bekommen und auch Einkaufen und Fotos drucken haben wir nicht geschafft, aber dafür habt ihr das Offroadvideo bekommen.

Die Seifenkiste hat viel Zeit in Anspruch genommen, war aber schlussendlich mit allem ausgestattet: Heckspoiler, GPS-Tracker, zwei GoPro’s, Kühlerfigur und natürlich unserem tollkühnen Fahrer Corny.

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Wie wir am Start sabotiert und im Rennverlauf abgeschossen wurden, werden wir spätestens nach unserer Rückkehr als Video nachliefern. Wichtig ist, Technik und Corny haben überlebt und das Rennen beendet. Den Abend haben wir dann zwischen Bosporus und Blauer Moschee mit Besuch aus der Heimat ausklingen lassen.

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Heute fährt Team 18 bis nach Istanbul

13. Mai 2015 – Nach unserem Besuch in Cisnadie sind wir gestern bis Bukarest weitergefahren und haben dort eine wirklich kurze Nacht auf einem Parkplatz verbracht. Um 1:00 Uhr kamen wir dort an, und um 5:00 Uhr waren wir schon wieder auf der Bahn.

In Bulgarien wartete dann die nächste Herausforderung auf uns: Das kyrillische Alphabet! In unserer Karte waren nur die großen Städte in kyrillisch angegeben, die Richtungsangaben vor Ort bezogen sich aber meist auf kleine Dörfer.

Aber wir können ja improvisieren. Kurz die Namen auf Zettel geschrieben und den Ortskundigen vor die Nase gehalten und schon wussten wir wohin. Corinna sah dabei ein bißchen aus, wie ein Schwarzes Brett im Supermarkt, nur eben wirklich schwarz.

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Um den fehlenden Schlaf zu kompensieren, legten wir noch in Bulgarien eine längere Mittagspause ein, bevor wir die bisher abenteuerlichste Passage unserer Reise in Angriff nahmen. Enge, überwucherte Straße, Schlag- und Schlammlöcher, Haarnadelkurven und entgegenkommende Trecker. Kurz: Wir hatten Riesenspaß und die Mädels haben es bis auf ein paar Schrammen heil überstanden. Unterfahrschutz und Quattro waren eine gute Entscheidung.

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Danach ging es weiter nach Istanbul. Die bulgarisch-türkische Grenze überquerten wir ohne große Verzögerungen und auch die restliche Strecke war unproblematisch. Entgegen aller Erwartungen haben wir Istanbul erreicht, ohne einen einzigen Euro, Forint, Leu, Lew, oder Lire für „motivationssteigernde Gastgeschenke“ aufzuwenden. Jetzt sind wir glücklich und geschafft und freuen uns auf die Nacht im Hostel, bevor wir morgen die nächsten Aufgaben in Istanbul angehen werden.

Besuch beim SOS Kinderdorf

12. Mai. 2015 – Ebenso früh wie gestern brachen wir unser Nachtlager in der Nähe von Szegedin in Ungarn ab, um möglichst zeitig den Weg zum SOS-Kinderdorf in Cisnadie antreten zu können.

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Bei unserer Fahrt durch den östlichen Teil Ungarns stellten wir bereits fest, wie verwöhnt wir von unseren gepflegten Straßen sind. Die Anzahl der Schlaglöcher und Fahrbahnunebenheiten stieg spürbar an und auch die Verkehrsgewohnheiten sind spürbar anders als in Deutschland.

Am Grenzübergang nach Rumänien machten wir unser obligatorisches Foto und reisten unter den neuigierigen Blicken der Grenzbeamten in das vierte Land unserer Reise ein. Wir hatten uns bereits auf die berüchtigten Polizeikontrollen der rumänischen Polizei vorbereitet, blieben aber letztendlich bis zum Erreichen unseres Schlafplatzes verschont. Auf den ca. 425km bis Cisnadie konnten wir die schöne Landschaft Rumäniens bewundern, die mit ein bisschen Fantasie ans mindestens ebensoschöne Allgäu erinnert.

Nach einer kurzen Stärkung in Deva trafen wir an einer roten Ampel zufällig auf einen Geländewagen aus Regensburg, der für die letzten paar Kilometer nach Cisnadie kurzerhand die Reiseleitung für uns übernahm – dafür nochmals besten Dank.

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Im Kinderdorf angekommen mussten wir feststellen, dass wir nicht an die Zeitumstellung gedacht hatten und eine Stunde später als angekündigt auf den Hof gerollt waren.

Trotzdem war nach dem Ausladen noch Zeit, die mitgebrachten Fußbälle mit den Kindern auszuprobieren. Damit konnten wir auch gleich eine weitere Roadbook-Aufgabe erledigen, nämlich ein „weltmeisterliches Fußballfoto“ zu machen.

Erster Tag, erste Panne

11. Mai 2015 – Gestern haben wir uns kurzfristig entschieden, die Etappe einige Kilometer vor dem eigentlichen Ziel zu beenden. Hättet ihr die lauschige Bergwiese gesehen, auf der wir genächtigt haben, ihr hättet genauso entschieden. Den Tag haben wir dann mit ein paar Umräumerein und vorzüglichen Ravioli á la Bolognese ausklingen lassen. Die Nacht in den Autos war glücklicherweise nicht annähernd so kalt wie im Februar im Allgäu und so konnten wir heute Morgen einigermaßen ausgeschlafen starten.

Um die verlorenen Kilometer von gestern wieder reinzufahren, war der Plan, heute spätestens um 7:00 Uhr zu starten. Um kurz nach 7:00 Uhr waren auch tatsächlich alle Autos wieder beladen und alle Fahrer entladen – los ging’s. Leider lief danach nicht mehr viel nach Plan.

Eine Öldruckwarnung bei Corinna zwang uns zu einem unfreiwilligen Stopp in Kapfenberg. den wir aber noch relativ sinnvoll nutzen konnten. Während ein Teil des Teams Ersatzteile bei den freundlichen Mitarbeitern vom Grill Autoservice einkaufte, konnte der Rest sich um Lebensmittelshopping und Teile der Aufgaben aus dem Roadbook kümmern.

Wenige Kilometer weiter wollte Corinna dann aber nicht mehr weiterfahren. Gott-sei-Dank waren die freundlichen Helfer vom ÖAMTC in beinahe Rekordzeit vor Ort und konnten uns weiterhelfen. Trotzdem haben wir wertvolle Zeit verloren und die ungarische Grenze erst gegen 16:20 Uhr erreicht.

Um unseren Zeitplan einhalten zu können, haben wir Ungarn jetzt am Stück durchquert und werden morgen nach Rumänien einreisen. Damit sind wir wieder im Soll.